Desktop Banner

Wie und warum Coca-Cola
mit Wissenschaftlern zusammenarbeitet

Von:  Coca-Cola Deutschland 18.12.2015

Thalia Constantinidou

Thalia Constantinidou, Director of Scientific and Regulatory Affairs, Coca-Cola Western Europe     

Können Sie uns kurz beschreiben, was Sie Tag für Tag bei Coca-Cola tun?

Ich bin zuständig für die Scientific and Regulatory Affairs in Westeuropa. Ich kümmere mich unter anderem darum, dass Inhaltsstoffe, Formulierungen, Produkte, Etiketten, Verpackungen, Werbematerialien und die Marketingkommunikation der The Coca-Cola Company den gesetzlichen Vorgaben sowie unseren eigenen, internen Maßstäben entsprechen. Ich nehme darüber hinaus regelmäßig an den Veranstaltungen der Wirtschaftsverbände teil, bei denen die Industrie lebensmittelbezogene Themen diskutiert und gemeinsam Lösungen für aktuelle Probleme entwickelt.

Ein anderer Schwerpunkt meiner Tätigkeit ist die Zusammenarbeit mit Wissenschaftlern und Gesundheitsorganisationen. Wir erörtern die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um alle Themen, die unsere Produkte und Inhaltsstoffe betreffen. So sind wir immer auf dem neuesten Stand wissenschaftlicher Forschung. Das ist eine wichtige Grundlage für viele unserer unternehmerischen Entscheidungen, wie zum Beispiel die Weiterentwicklung von Produkten und Auswahlmöglichkeiten. 


Warum glauben Sie, dass die Beziehungen von Coca-Cola zu Wissenschaftlern von Nutzen sind?

Der Dialog mit Wissenschaftlern oder Experten hilft uns oft bei unternehmerischen Entscheidungen im Bereich ausgewogene Ernährung, zum Beispiel bei der Reformulierung eines Produktes oder der Entwicklung eines kalorienarmen Neuproduktes wie Coca-Cola life mit Stevia-Extrakt.

Wie läuft die Förderung von Wissenschaft und Forschung genau ab?

Wir brauchen die neuesten wissenschaftlichen Erkenntnisse, um sicherzustellen, dass wir weiterhin auf die Bedürfnisse unserer Konsumenten eingehen können. Dazu arbeiten wir mit Wissenschaftlern zusammen und finanzieren Forschungsprojekte.  

Hochschulen erhalten Forschungsfinanzierung aus zahlreichen Quellen. Die Finanzierung durch die Privatwirtschaft ist bereits seit langem etabliert. Jede Hochschule, die eine Zuwendung von uns erhalten hat, bleibt unabhängig bei der Durchführung des Forschungsprojekts. Wir haben keine Kontrolle über die Fortschritte oder den Ausgang der Forschung.

In der Regel gewähren wir Zuwendungen in Bereichen, in denen wir glauben, dass es nicht genügend Forschung gibt. Oder in denen weitere Forschungsprojekte einen wichtigen Beitrag zu der bestehenden wissenschaftlichen Grundlage liefern könnten. Wir unterstützen unsere Partner, aber sie haben keinerlei Verpflichtung uns gegenüber, wenn sie ihre Forschungsprojekte durchführen und ihre Ergebnisse veröffentlichen.

Kritiker sagen, dass Coca-Cola die Wissenschaft nutzt, um von der Rolle der Ernährung beim Thema Übergewicht abzulenken und den Fokus auf Bewegung zu legen. Was antworten Sie darauf?

Wir haben stets den Standpunkt vertreten, dass sowohl Ernährung als auch Bewegung ein bedeutender Teil eines ausgewogenen Lebensstils sind. Aus diesem Grund haben wir so viel in Inhaltsstoffe, die Umformulierung unserer Produkte und die Verpackungsgrößen investiert.

Mit unseren Programmen für einen aktiven Lebensstil unterstützen wir Gemeinschaften. Dabei stellen wir kostenlose Angebote z.B. in Parks im Rahmen von ParkLives oder für junge Erwachsene in sozial benachteiligten Gebieten im Rahmen von StreetGames (Großbritannien) oder für Menschen mit und ohne geistiger Behinderung im Rahmen von Special Olympics bereit (Deutschland).  


Thalia Constantinidou ist Director of Scientific and Regulatory Affairs, Coca-Cola Western Europe


Eine Übersicht der Partnerschaften, Mitgliedschaften und Förderungen, mit denen sich Coca-Cola in Deutschland seit 2010 gezielt für ausgewogene Ernährung und einen aktiven Lebensstil engagiert, sehen Sie hier.